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Der Bau eines Decks bzw. das Erschaffen einer funktionierenden Apparatur aus dem Nichts ist immer mit Geduld, Kreativität und persönlicher Erfahrung verbunden. Ein Deck zu bauen ist etwa so wie ein Kind großzuziehen. Es ist nicht immer leicht, aber wenn man es dann erst einmal geschafft hat, kann man es mit Stolz vorzeigen. Doch da es zwischen Kindern und Kartendecks viele Unterschiede gibt, wollen wir doch uns nun in den folgenden Punkten an die jeweiligen Hauptpunkte halten.

1. Die Geburt

Um ein gutes Deck zu bauen, benötigt man zuerst einmal eine gute Strategie oder einen Grundgedanken? Möchte man mit möglichst starken Krieger-Monstern die Lifepoints des Gegners auf 0 bringen? Oder wollen wir das Deck ausdauernd machen um zu warten, bis unser Gegenüber sich tot gezogen hat? Aber halt, wieso spielen wir nicht auf die mächtige Exodia und gewinnen, in dem wir alle ihre Glieder auf die Hand bekommen? Solche Strategien gibt es wie Sand am Meer, die einen eher einfach zu verfolgen, die anderen nur mit höchster Konzentration.
Wenn man es geschafft hat sich eine Strategie auszusuchen, kann es weitergehen.

2. Muttermilch und Babybrei

Jetzt wo wir wissen, wie wir spielen möchten, sollten wir uns überlegen was ich spielen will. Welche Karten sind sinnvoll für unsere Strategie? Welche kann man in die Tonne kloppen? Diese Karte sieht ganz gut aus, aber bringt sie es wirklich? Empfehlenswert wäre es, alle Karten, die man für brauchbar hält, auf einen Stapel zu legen und sie dann beim Deckbau durch aussortieren zu dezimieren. Das gelingt leichter, wenn man sich ein maximales Limit für die Anzahl der Deckkarten gibt. Etwa die im Regelbuch angegeben 40 Karten. Doch Achtung: Karten die nur in bestimmten Situationen brauchbar zu sein scheinen und dennoch die eigene Strategie nicht gefährden, eignen sich gut für das Side Deck, in welchem man ja schon wieder 15 Karten unterbringen kann. Wenn das Limit fest steht, kommt eine weitere Begrenzung dazu: Die Ausgewogenheit zwischen Monstern, Zauber und Fallen. Allerdings kann die Anzahl je nach Strategie sehr schwanken, aber normalerweise gilt folgende Grundregel: 50% Monster ; 40% Zauber ; 10% Fallen. Und jetzt kommt ein weiterer Punkt dazu: Wie sehr lohnt sich eine Karte in unserem Deck? Z.b. besitzen wir eine Ausrüstungskarte, welche Wassermonster extrem verstärkt. Doch eigentlich wollten wir nur 1-2 Wassermonster spielen. Ob sich da diese Karte noch lohnt? Wohl eher nicht. Oder wir haben eine Kombination aus 2 Karten entdeckt, die richtig reinhaut. Aber der Rest des Decks kann mit diesen Karten nichts anfangen. Wollen wir wirklich zwei Karten spielen, die nur miteinander können und ansonsten nutzlos sind? Ich glaube die Antwort auf diese Frage können wir uns schenken. Im Endeffekt sollten wir einfach nicht vergessen, warum wir uns bei Schritt 1 des Deckbaus so viel Zeit genommen haben. Wir wollten nämlich nur eine Hauptstrategie verfolgen, nicht 10 auf einmal.

3. Erste Schritte

Juhu, wir haben es geschafft! Aus unseren Commons und Ultra Rares ist ein Deck entstanden, welches zumindest in unseren Vorstellungen alle anderen Spieler in Angst und Schrecken versetzt. Doch ist das jetzt auch wirklich die Realität? Es gibt nur einen Weg das herauszufinden: Zeit für ein Duell! In der Schule oder im Freundeskreis gibt es sicher einige "Testkaninchen" für unsere finsteren Pläne. Spielt ruhig mehrere Leuten, einer sagt noch gar nichts aus. Immerhin müsst ihr euch erst mal an das Deck gewöhnen. Während der Duelle fallen euch sicher Kritikpunkte auf: Läuft das Deck zu langsam? Wird meine Verteidigung immer wieder vom Gegner durchbrochen? Wieso habe ich nur nutzlose Karten auf der Hand? Das alles sind Anhaltspunkte, die ihr nicht außer Acht lassen dürft. Sie helfen euch euer Deck zu verbessern. Fragt doch mal euren Gegner, was er von eurem Deck hält. Seine Kommentare könnten Gold wert sein. Wenn ihr dann durch alle diese Praxistests die Fehlerquellen kennt heißt es: Deck auseinander nehmen und zu Hause noch einmal darüber nachdenken. Diese Karte noch mal rein? Nein, die hat’s nicht gebracht!

4. Ein Kind braucht Vater und Mutter

Natürlich kommt es auch einmal vor, dass selbst nach 1000 Testspielen und Verbesserungen das Deck einfach nur grottenschlecht läuft. Jetzt würde es sich rentieren nach Hilfe zu suchen. Setzt euch mit Leidenschafts-Teilenden Freunden zusammen und schaut euch das Deck genau an. Oder stellt es in ein Internetforum zur Bewertung und holt euch so die ganze YGO-Welt ins Kinderzimmer. Wenn so viele verschiedene Erfahrungen aufeinander treffen lässt sich sicher ein gutes Deck bauen.

5. Das Vögelchen verlässt das Nest

Geschafft, das Deck ist fertig und mit dem richtigen Side Deck gegen die unterschiedlichsten Gegner eine richtige Bedrohung. Ihr zieht von Turnier zu Turnier und lasst euren Gegner das Blut in den Adern gefrieren. Doch irgendwie fühlt ihr euch leer. Was kann man da tun? Ganz einfach: Zeit für ein neues Deck!


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